Irgendwie werde ich von der Heimat verfolgt. Ich dachte immer nur, dass das Saarland ein Dorf sei.
1. Melbourne: Hatte meine Wohnung im Juni ins Netz gestellt. Ok, war ein deutsches Forum aber trotzdem. Mail bekommen aus Deutschland, kurz hin- und hergeschrieben und ploetzlich: Wie, Du kennst die und die und Du warst auf der und der Schule und kommst aus Homburg? Und ich so... what? Besagte Person ist mittlerweile Nachmieter in meinem Zimmer in Melbourne. Besser noch: Auch ueber drei Ecken verwandt, denn die Grossmutter ist die Urgrosscousine von meinem Vater. Sachen gibts. Ich mein, wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit bei 80 Mio. Deutschen?
2. Wellington: Vorletzte Woche auf dem Barcamp hier gewesen, ein deutsches Paar kommt rein und faengt an mit Lenz zu quatschen. Ich denke mir: Hmmm... Irgendwie kommt mir die bekannt vor. Bingo! In Homburg zur Schule gegangen, im gleichen Jahr Abi gemacht und kennt auch wieder Leute, die ich kenne. Wohnt jetzt halt hier in Wellington. Einfach so. Ist wahrscheinlich alles nur Zufall, zeigt aber auch, wie mobil unsere Gesellschaft geworden ist. Also immer aufpassen, wenn Ihr irgendwo hinzieht. Jemand bekanntes wohnt sicher gleich um die Ecke!
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Weitere Fotos vom Trip bei flickr.
Einen verirrten Seehund war vorletzte Woche auch vor unserem Haus. Ein paar Kilometer weiter gibts naemlich eine recht grosse Seehundkolonie. Auf der anderen Strassenseite hat er gesessen und dumm geschaut. Merke also: In Deutschland Rehe, in Australien Kaengurus und hier Seehunde die einem vors Auto laufen koennen. So hat eben jedes Land seine Tuecken.
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Fast wie auf der Blies damals. Anders halt. Groesser :)
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Endlich Sonne und dann dieser Ausblick auf Taputeranga Island! Links im Foto kann man auch leicht die schneebedeckten Berge erkennen. Langsam gewoehne ich mich an Wellington.
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